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	<title>Franz-Joseph-Straße 15 &#8211; Weiße Koffer der Erinnerung in Schwabing</title>
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	<description>Projekt zur Erinnerung an jüdische Nachbarn, die zur Zeit der NS-Diktatur der in Schwabing lebten und vor aller Augen vertrieben und ermordet wurden. </description>
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		<title>Hofeller, Ernst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 16:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Ernest (Ernst) Bernhard Hofeller wurde am 22. September 1921 in München als zweites Kind des Bankiers Alfred Hofeller und seiner]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ernest (Ernst) Bernhard Hofeller wurde am 22. September 1921 in München als zweites Kind des Bankiers Alfred Hofeller und seiner Frau Hildegard (geb. Unikower) geboren. Der Vater war Inhaber des Bankgeschäfts A. Hofeller &amp; Co.  am Maximilianplatz 13, das im Zuge der fortschreitenden „Arisierung“ am 6. September 1938 für den 1. April 1938 abgemeldet wurde. Ernest Hofeller feierte am 15.  September 1934 seine Bar-Mizwa in der Münchner Hauptsynagoge. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1938 besuchte er wie zuvor seine drei Jahre ältere Schwester&nbsp;<strong>Leonore&nbsp;</strong>ein Internat in Vevey in der Schweiz. Sie war bereits 1937, nach einem Jahr des Französischstudiums, nach München zurückgekehrt und versuchte erfolglos zwischen 1938 und 1941 gemeinsam mit den Eltern, Visa für eine Ausreise nach England, in die USA und in die Dominikanische Republik zu erhalten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wurden am 20. November 1941 deportiert und in Kaunas ermordet. Ernest Hofeller hingegen gelang 1940 die Flucht. Sein Weg führte ihn von der Schweiz über Portugal zunächst in die Dominikanische Republik, wo er sich wie einige hundert deutsch-jüdische Flüchtlinge vorübergehend in der agrarisch geprägten Siedlung Sosúa niederließ. Nach Erhalt eines Affidavits im August 1945 durch den früheren Münchner Gemeinderabbiner, Dr. Leo Baerwald, übersiedelte er am 12. Januar 1946 nach New York, USA. Er starb am 16. Juli 2008 in Pembroke Pines, Florida (USA). Seine Memoiren verfasste Ernest Hofeller Ende der 1990er Jahre in englischer Sprache. Der hier abgedruckte Auszug gibt Einblick in seine Erlebnisse während der Kindheit und Jugend in München. Als ich 1928 sieben Jahre alt war, verbrachten wir den Sommer in einem Hotel in Pontresina, einem wunderschönen Schweizer Bergdorf in der Nähe von St. Moritz. Im darauffolgenden Jahr waren wir in Siusi in den italienischen Dolomiten. das war 1929, im Jahr des Börsencrashs. mein Vater90 reiste jedes Wochenende von München dorthin, ein für diese Zeit sehr ungewöhnlicher Vorgang. in den folgenden drei Jahren blieben wir in den Ferien in deutsch-land, aber schon 1934 begannen die reisen ins Ausland wieder. Wenn man in den&nbsp;&nbsp;Ferien&nbsp;&nbsp;oder&nbsp;&nbsp;geschäftlich&nbsp;&nbsp;ins Ausland fahren&nbsp;&nbsp;wollte,&nbsp;&nbsp;beantragte&nbsp;&nbsp;man&nbsp;&nbsp;eine&nbsp;&nbsp;Genehmigung, um einen bestimmten Geldbetrag abzuheben oder zu wechseln, 90&nbsp;&nbsp;Alfred Hofeller (1889–1941), Bankier in München; seit 6. Februar 1917 verheiratet mit Hildegard Hofeller(geb.&nbsp;&nbsp;Unikower).&nbsp;&nbsp;Gemeinsam mit seiner&nbsp;&nbsp;Ehefrau&nbsp;&nbsp;und&nbsp;&nbsp;Tochter&nbsp;&nbsp;Leonore&nbsp;&nbsp;wurde&nbsp;&nbsp;Alfred&nbsp;&nbsp;Hofeller&nbsp;&nbsp;am&nbsp;&nbsp;20.&nbsp;&nbsp;November&nbsp;&nbsp;1941&nbsp;&nbsp;deportiert&nbsp;&nbsp;und in Kaunas&nbsp;&nbsp;ermordet.</p>
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		<title>Oppenheimer, Eugen</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/oppenheimer-eugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="447" height="616" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Oppenheimer-Eugen.jpg" alt="" class="wp-image-290" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Oppenheimer-Eugen.jpg 447w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Oppenheimer-Eugen-218x300.jpg 218w" sizes="(max-width: 447px) 100vw, 447px" /></figure>


<p>Seifenfabrikant, geboren am 07.07.1874 in Mannheim, verwitwet, deportiert am 10.06.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 10.07.1942 in Theresienstadt (25. Tammuz 5702).<br />Eltern<br />Karl Oppenheimer, Direktor, Charlotte Oppenheimer, geb. Wolf<br />Ehepartner<br />• Heirat am 09.01.1905 in Berlin mit Gertrude Oppenheimer, geb. Kaiser, geboren am 24.12.1878 in Ratibor, gestorben am 20.09.1940 in Schloss Hartheim bei Linz &#8211; Euthanasie.<br />Kind(er)<br />• Ludwig, geboren am 14.06.1913 in München<br />• Dorothea, geboren am 26.10.1914 in München<br />• Maria, geboren am 26.10.1905 in München<br />Adressen in München<br />Zugezogen am 02.07.1900<br />• Schäftlarnstraße 62 (seit 17.02.1932)<br />• Maximilianstraße 9 (seit 14.08.1939)<br />• Hermann-Schmid-Straße 7 (seit 02.11.1940)<br />• Mathildenstraße 8 (seit 07.08.1941)<br />• Knorrstraße 148 (seit 02.12.1941)<br />Weitere Informationen<br />Eugen Oppenheimer besuchte das Gymnasium bis zur Unterprima. Er hielt sich ein Jahr beruflich in den USA auf. Von 1915 bis 1933 Mitglied der Bayerischen Volkspartei.<br />Er war spezialisiert auf Seifenfabrikation und Fertigung einiger chemischer Artikel. In der Hans-Sachs-Straße 10 betrieb er eine Chemische Fabrik. Wurde bereits 1933 von einer seiner Arbeiterinnen denunziert, da er den Führer als saudummen Kerl mit Verbrechergesicht bezeichnet hatte. Das eingeleitete Verfahren wurde eingestellt und Eugen Oppenheimer nach einigen Wochen Schutzhaft wieder entlassen. 1935 scheiterte ein Suizidversuch, den er ob seiner aussichtslosen finanziellen und privaten Lage unternahm. Eine Emigration war für ihn ausgeschlossen, seine Ehefrau war seit 1931 in einer Nervenklinik, sie und die Tochter wollte er nicht alleine lassen. Einige Tage nach dem Bürgerbräu-Attentat wurde er erneut denunziert, diesmal von einer Bedienung des Automaten-Cafés am Sendlinger-Tor-Platz. Sein Vergehen bestand darin, dass er einer offen auf dem Tisch liegenden Zeitungsabbildung des Aussenministers von Ribbentrop die Faust zeigte und murmelte: Wart nur, wir helfen dir schon noch, du Hund du. Im Juli 1940 wurde er deswegen vom Sondergericht zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Springer, Emma</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/springer-emma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="669" height="1024" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Emma-Kopie-669x1024.jpg" alt="" class="wp-image-305" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Emma-Kopie-669x1024.jpg 669w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Emma-Kopie-196x300.jpg 196w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Emma-Kopie.jpg 702w" sizes="(max-width: 669px) 100vw, 669px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Emma Springer, geb. Levinger&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">geboren am 22.08.1877 in München, verheiratet, deportiert am 04.04.1942 aus München nach Piaski, ermordet im Jahr 1942 in Piaski.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eltern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">David Levinger, Großhändler in München, Helene Lina Levinger, geb. Ullmann&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschwister</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ida Gutmann, geboren 16.09.1869 München, gestorben 02.12.1923 München </li>



<li>Dr. med. Siegfried, geboren 06.11.1870 München, emigrierte im Januar 1936 nach Jerusalem, Palästina </li>



<li>Betty, geboren 11.10.1871 München, gestorben 25.03.1876 München </li>



<li>Max, geboren 02.04.1873 München, gestorben 02.11.1899 München </li>



<li>Bertha, geboren 24.11.1874 München, gestorben 17.12.1880 München </li>



<li>Hugo, geboren 27.02.1879 München, gefallen 15.07.1918 vor Reims, Frankreich </li>



<li>Eugen, geboren 26.07.1882 München, gestorben 02.08.1882 München </li>



<li>Hedwig, geboren am 20.10.1884, in München </li>



<li>Otto, geboren 08.01.1887 München, lebte seit 1908 als Kaufmann in London, im August 1914 nach München zurückgekehrt, gefallen 09.10.1917 in Flandern </li>



<li>Fritz Mathias, geboren 30.07.1890 München, gestorben 03.04.1891 München </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehepartner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heirat am 27.06.1901 in München mit Jakob Springer, Kaufmann, geboren am 23.09.1867 in München, gestorben am 29.03.1941 in München. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kind(er)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Margarethe, geboren am 26.06.1902 in München </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adressen in München</strong><br>Zugezogen am 19.05.1891&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Franz-Joseph-Straße 15 , Eigentum (seit 09.03.1920) </li>



<li>Winzererstraße 52 (seit 29.06.1933) </li>



<li>Krumbacher Straße 9 (seit 25.08.1937) </li>



<li>Magdalenenstraße 2 (seit 14.07.1939) </li>



<li>Richard-Wagner-Straße 11 (seit 15.12.1939) </li>



<li>Knorrstraße 148 (seit 15.01.1942) </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider hat unsere Familie nur sehr wenig über Emma Springer in Erinnerung behalten. Emma Levinger kam am 22. August 1877 als Tochter des Münchner Großhändlers David Levinger und seiner Frau Helene Lina, geborene Ullmann, in München zur Welt. Sie hatte zehn Geschwister, von denen fünf bereits im Säuglings- oder Kindesalter starben. Ihre Brüder Hugo und Otto fielen im Ersten Weltkrieg. Emma war Schülerin des „Neumaier&#8217;schen Instituts München“. Am 27. Juni 1901 heiratete sie den zehn Jahre älteren Kaufmann Jakob Springer, einen Cousin meines Urgroßvaters David Springer. Emma und Jakob Springer bekamen am 26. Juni 1902 eine Tochter: Margarethe. Zusammen mit Dorline und Arnold Springer waren Emma und Jakob Springer Besitzer des Hauses Rosental 19 (heute Sendlinger Straße 3). Emma und Jakob Springer wohnten von 1920 bis Juni 1933 in der Franz-Joseph-Straße 15 in einer Eigentumswohnung. Warum sie die Wohnung 1933 verließen, ob freiwillig oder aufgrund von Repressionen, ist unbekannt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der NS-Zeit lebte Emma Springer mit ihrem Mann in der Winzererstraße 52, der Krumbacher Straße 9 und der Magdalenenstraße 2. Ab Dezember 1939 kam das Ehepaar in der Richard-Wagner-Straße 11 in einem sogenannten „Judenhaus“ unter. Dort starb Jakob Springer am 29. März 1941. Im Januar 1942 musste Emma Springer in das Barackenlager an der Knorrstraße 148 ziehen, die sogenannte „Judensiedlung Milbertshofen“. Von dort deportierte die Gestapo sie am 4. April 1942 gemeinsam mit ihren Angehörigen Dorline und Arnold Springer in das Ghetto Piaski. Ob Emma Springer den grauenvollen Zuständen im Ghetto erlag oder in einem der umliegenden Arbeitslager ermordet wurde, ist unklar. Auch ihr Todestag ist unbekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emma Springers Tochter Margarethe war bereits im Sommer 1933 nach Jerusalem ausgewandert; dort heiratete sie später Dr. Ernst Linz. Ihrem Bruder, dem HNO-Arzt Dr. med. Siegfried Levinger, gelang im Januar 1936 mit seiner Frau die Auswanderung nach Palästina zu ihrem Sohn Fritz. Emma Springers Nichte Ruth Levinger ermordeten die Nationalsozialisten im Rahmen der „Euthanasie“-Krankenmorde: Sie wurde am 20. September 1940 mit anderen ausschließlich jüdischen Patientinnen und Patienten in die Tötungsanstalt Hartheim deportiert und dort ermordet. An ihrem einstigen Wohnort in der Münchner Gaußstraße 3 befindet sich ein Erinnerungszeichen für sie. (Text: Judith Rosenthal; Lektorat: C. Fritsche)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gutmann, Siegfried</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/gutmann-siegfried/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Siegfried Gutmann&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaufmann, geboren am 13.06.1876 in Niederwerrn, Kr. Schweinfurt, verheiratet, gestorben am 13.11.1938 in München (19. Cheshvan 5699).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eltern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Arnold Gutmann, Viehhändler; Ökonom, Marianne, geb. Schrotter&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehepartner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heirat am 02.04.1928 in München mit Anna Weinberg, geboren am 05.03.1892 in Fulda. </li>



<li>Recha Altmann, geboren am 25.02.1890 in Wertheim am Main. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kind(er)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Elisabeth, geboren am 27.08.1911 in München </li>



<li>Ruth Gabriele, geboren am 07.09.1919 in München </li>



<li>Gerhard Arnold, geboren am 18.09.1920 in München </li>



<li>Heinz Justin, geboren am 12.10.1922 in München </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adressen in München</strong><br>Zugezogen am 01.01.1898&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Elisabethstraße 34 , Obermeier (seit 01.01.1926) </li>



<li>Elisabethstraße 20 , Hauenschild (seit 01.07.1937) </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Siegfried Gutmann war in erster Ehe mit Recha Altmann (geboren 25.02.1890 Wertheim am Main) verheiratet, die am 05.11.1922, wenige Wochen nach der Geburt des jüngsten Sohnes, in München verstarb, aus dieser ersten Ehe stammen die Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er betrieb seit 05.08.1910 eine Textilagentur mit zwei Angestellten in der Herzog-Max-Straße 4/0, die am 21.01.1939 für den 01.01.1939 abgemeldet wurde. Der Betrieb wurde von einem Beauftragten der DAF, Rothemund, liquidiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tochter Elisabeth Kaumheimer lebte 2005 in New York, sie starb am 16.07.2009 in New Jersey. Sohn Gerhard (sp. Gerald Gutman) starb am 20.10.2003 in Denver, Colorado. Sohn Heinz wurde nach Piaski deportiert und in Majdanek ermordet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gutmann, Anna</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/gutmann-anna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="450" height="641" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Guttmann-Anna-frei.jpg" alt="" class="wp-image-329" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Guttmann-Anna-frei.jpg 450w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Guttmann-Anna-frei-211x300.jpg 211w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kennkartendoppel 1938/39, © Stadtarchiv München</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anna Gutmann, geb. Weinberg&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">geboren am 05.03.1892 in Fulda, verwitwet, deportiert am 13.03.1943 aus München nach Auschwitz, ermordet in Auschwitz.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eltern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hermann Weinberg, Kaufmann in Fulda, Esther Weinberg, geb. Stern&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehepartner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heirat am 02.04.1928 in München mit Siegfried Gutmann, Kaufmann, geboren am 13.06.1876 in Niederwerrn, Kr. Schweinfurt, gestorben am 13.11.1938 in München.&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adressen in München</strong><br>Zugezogen am 01.01.1897&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Elisabethstraße 30 (seit 01.07.1937) </li>



<li>Widenmayerstraße 32 (seit 15.08.1939)&nbsp;</li>



<li>Franz-Joseph-Straße 15 (seit 02.04.1941)&nbsp;</li>



<li>Georgenstraße 99 (seit 17.09.1941)&nbsp;</li>



<li>Clemens-August-Straße 9 (seit 18.11.1941)&nbsp;</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oppenheimer, Maria</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/oppenheimer-maria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://weissekoffer.de/uncategorized/oppenheimer-maria/</guid>

					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="590" height="835" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Oppenheimer-Maria-b.jpg" alt="" class="wp-image-291" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Oppenheimer-Maria-b.jpg 590w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Oppenheimer-Maria-b-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px" /></figure>


<p>Maria Oppenheimer wurde am 26.10.1905 als Tochter des Seifenfabrikanten Eugen Oppenheimer und seiner Frau Gertrude, geb. Kaiser in München geboren. Als Maria acht Jahhre alt war wurde ihr Bruder Ludwig geboren, der<br />
schon nach 3 Monaten starb; die Schwester Dorothea, die ein Jahr später zur Welt kam lebte nur ein halbes Jahr.<br />
Woran beide Geschwister starben ist nicht überliefert.<br />
Maria arbeitete nach dem Besuch der Volksschule im Geschäft ihres Vaters als Stenotypistin und Kontoristin.<br />
1929 wurde sie mit unbekannter Diagnose in die psychatrische Station der Lichtwitz-Klinik eingeliefert. In die Heckscher-Klinik verlegt wurden dort 1931 Schizophrenie uund reaktive Depressionen diagnostiziert.<br />
1931 wurde Maria in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing &#8211; Haar verlegt, wo sie 1935 zwangssterilisiert wurde.<br />
In ihrer Krankenakte wurden die Eltern als schwere Psychopathen geschildert mit der Begründung: der Vater habe den Führer als einen saudummen Kerl mit einem Verbrechergesicht bezeichnet.<br />
Auch die Muttter, Gertrude Oppenheimer, wurde wurde 1931 in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing &#8211; Haar eingeliefert.<br />
Am 20.9.1940 wurde sie von dort deportiert und am gleichen Tag in Schloß Hartheim, einer der Tötungsanstalten der T4-Aktion, ermordet. Der Vater wurde in Theresienstadt umgebracht.<br />
Maria Oppenheimer ist am 6 Mai 1940 in die Franz-Josef-Str. 15 einggezogen. Sie blieb hier allerdings nur 3 Monate.<br />
Nach zwei weiteren Wohnorten landete sie schließlich in der Herrmann-Schmidt-Str.5, von wo sie am 5. Juni 1942 mit dem Transport Nr. 94 mit 49 weiteren Personen nach Theresienstadt deportiert und umgebracht wurde.</p>
<p>Maria Oppenheimer<br />
Kontoristin, Hausangestellte, geboren am 26.10.1905 in München, ledig, deportiert am 04.06.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 26.04.1943 in Theresienstadt (21. Nisan 5703 (1. pessach)).<br />
Eltern<br />
Eugen Oppenheimer, Seifenfabrikant in München, Gertrude Oppenheimer, geb. Kaiser<br />
Geschwister<br />
•	Ludwig, geboren 14.06.1913 München, gestorben 07.09.1913 München<br />
•	Dorothea, geboren 26.10.1914 München, gestorben 29.05.1915 München<br />
Adressen in München<br />
•	Sebastiansplatz 1 (seit 15.02.1939)<br />
•	Franz-Joseph-Straße 15 (seit 06.05.1940)<br />
•	Bauerstraße 22 (seit 05.08.1940)<br />
•	Kaulbachstraße 65 (seit 03.06.1941)<br />
•	Hermann-Schmid-Straße 5 (seit 09.01.1942)<br />
Weitere Informationen<br />
Maria Oppenheimer war nach dem Besuch der Volksschule als Stenotypistin im Geschäft ihres Vaters tätig.<br />
1929 war sie Patientin der Psychiatrischen Station der Lichtwitz-Klinik, 1931 diagnostizierte man in der Heck&#8217;scher Klinik Schizophrenie und reaktive Depression. Von April 1932 bis Dezember 1935 befand sie sich als Patientin in der Heilanstalt Eglfing-Haar. Dort wurde sie im September 1935 zwangssterilisiert. In ihrer Krankenakte wurden die Eltern als schwere Psychopathen geschildert ( die psychopathischen Handlungen des Vaters bestanden darin, den Führer als saudummen Kerl mit einem Verbrechergesicht bezeichnet zu haben), die Mutter war 1931 in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar eingeliefert worden, sie wurde am 20.09.1940 von Eglfing-Haar deportiert und am gleichen Tag in Schloß Hartheim, einer der Tötungsanstalten der T4-Aktion, ermordet.<br />
Der Vater wurde in Theresienstadt ermordet.<br />
Maria Oppenheimer (Transportnr. 94) kam am 05.06.1942 mit Transport II/2 nach Theresienstadt. Alle der insgesamt 50 Personen dieses Transportes wurden Opfer der Shoah.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selz, Sophie</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/selz-sophie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="590" height="835" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Selz-Sophie.jpg" alt="" class="wp-image-301" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Selz-Sophie.jpg 590w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Selz-Sophie-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sophie Selz, geb. Epstein&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">geboren am 21.04.1852 in Augsburg, verwitwet, gestorben am 08.06.1941 in München (13. sivan 5701).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eltern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Isaak Epstein, Wechselsensal in Augsburg, Caroline Epstein, geb. Wilmersdörffer&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschwister</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Flora Oppenheimer, geboren 11.08.1854 Augsburg, lebte in Köln </li>



<li>Benno, geboren 27.04.1857 Augsburg, gestorben 22.03.1918 München </li>



<li>Edmund, geboren 15.03.1863 Augsburg, gestorben 10.11.1934 München </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehepartner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Adolf Abraham Selz, Wechsel- und Warenhändler, geboren am 30.05.1845 in Harburg, Kr. Donauwörth, gestorben am 12.10.1928 in München. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kind(er)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gisela, geboren am 20.11.1870 in München </li>



<li>Eugen, geboren am 20.11.1871 in München </li>



<li>Clothilde, geboren am 05.12.1873 in München , gestorben am 07.01.1943 </li>



<li>Friedrich, geboren am 23.03.1875 in München </li>



<li>Karl, geboren am 09.04.1878 in München </li>



<li>Julie, geboren am 27.05.1879 in München </li>



<li>Irma, geboren am 13.12.1882 in München </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adressen in München</strong><br>Zugezogen am 03.11.1869&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klenzestraße 4 (seit 26.04.1881) </li>



<li>Lotzbeckstraße 4 (seit 01.01.1900) </li>



<li>Franz-Joseph-Straße 15 (seit 08.01.1937) </li>



<li>Hermann-Schmid-Straße 5 (seit 02.05.1939) </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tochter Gisela lebte mit Ehemann Sigmund Holzinger in Fürth, sie starb dort am 20.01.1923. Tochter Clothilde lebte mit Ehemann Leopold Hachenburger in Darmstadt, das Ehepaar kam am 28.09.1942 mit Transport XVII/1 nach Theresienstadt, Clothilde Hachenburger wurde am 07.01.1943 in Theresienstadt ermordet. Sohn Friedrich (sp. Fred) wanderte 1912 nach England aus und lebte später in Amerika und starb 1927. Sohn Karl (sp. Charles) betrieb in London eine Lampenfabrik, er starb 1928. Tochter Julie heiratete den Sanitätsrat Dr. med. Eugen Szkolny, sie emigrierte in die USA, sie starb am 17.06.1956 in Boulder, Colorado. Sohn Dr. med. Eugen Selz emigrierte im Februar 1939 über England in die USA, er starb am 13.091947 in Chicago, Illinois Tochter Irma war verheiratet mit dem Stuttgarter Bankier Moritz Rosenthal, sie wurde am 22.08.1942 von Stuttgart nach Theresienstadt deportiert und in Auschwitz ermordet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grab der Mutter Caroline Epstein (* 01.08.1829 Bayreuth, gestorben 07.08.1909 &#8211; Tochter von Samson u. Julie Ida, geb. Oberndoerfer): Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 1, Reihe 3, Platz 9 (Kunststein, Granitplatte, Zierornamente).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vater starb im Alter von 53 Jahren (* 21.12.1817 Harburg) am 31.10.1870 in Augsburg, er ist auf dem jüdischen Friedhof an der Haunstetter Straße in Augsburg beerdigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Grab des Großvaters Samson Wilmersdoerffer (gestorben 20.05.1840 Bayreuth) befindet sich auf dem jüdischen Friedhof in Bayreuth.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Springer, Jakob</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/springer-jakob/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="669" height="1024" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Jakob-Kopie-669x1024.jpg" alt="" class="wp-image-306" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Jakob-Kopie-669x1024.jpg 669w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Jakob-Kopie-196x300.jpg 196w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Springer-Jakob-Kopie.jpg 702w" sizes="auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jakob Springer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaufmann, geboren am 23.09.1867 in München, verheiratet, gestorben am 29.03.1941 in München (01. Nisan 5701).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eltern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard Springer, Kaufmann in München, Bertha Springer, geb. Schwab&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehepartner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heirat am 27.06.1891 in München mit Emma Springer, geb. Levinger, geboren am 22.08.1877 in München. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kind(er)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Margarethe, geboren am 26.06.1902 in München </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adressen in München</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Franz-Joseph-Straße 15 , Eigentum (seit 09.03.1920) (bis 27.06.1933) </li>



<li>Winzererstraße 52 (seit 29.06.1933) </li>



<li>Krumbacher Straße 9 (seit 25.08.1937) </li>



<li>Magdalenenstraße 2 (seit 14.07.1939) </li>



<li>Richard-Wagner-Straße 11 (seit 15.12.1939) </li>



<li>Knorrstraße 148 (seit 15.01.1942) </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das Leben von Jakob Springer ist in unserer Familie nur sehr wenig bekannt. Jakob Springer kam am 23. September 1867 als Sohn des Kaufmanns Bernhard Springer und seiner Frau Bertha, geborene Schwab, in München zur Welt. Seine jüngere Schwester Pauline (Paula), wurde am 15. Juli 1876 geboren. Über Jakob Springers Kindheit und Jugend wissen wir nichts. Er wurde Kaufmann und heiratete am 27. Juni 1901 Emma Levinger. Das Paar bekam eine Tochter: Margarethe wurde am 26. Juni 1902 in München geboren. Jakob und Emma Springer waren zusammen mit Dorline und Arnold Springer Besitzer des Hauses Rosental 19 (heute Sendlinger Straße 3). Sie wohnten von 1920 bis Juni 1933 in der Franz-Joseph-Straße 15 in einer Eigentumswohnung. Warum sie die Wohnung 1933 verließen, ob freiwillig oder aufgrund von Repressionen, ist unbekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der NS-Zeit lebte Jakob Springer mit seiner Frau in der Winzererstraße 52, der Krumbacher Straße 9 und der Magdalenenstraße 2. Ab Dezember 1939 kam das Ehepaar in der Richard-Wagner-Straße 11 in einem sogenannten „Judenhaus“ unter. Dort starb Jakob Springer am 29. März 1941.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jakob Springers Ehefrau Emma deportierte die Gestapo gemeinsam mit ihren Angehörigen Dorline und Arnold Springer in das Ghetto Piaski, in dem grauenvolle Zustände herrschten. Wann und wo sie ermordet wurde, ist bis heute nicht geklärt. Jakob Springers Tochter Margarethe war bereits im Sommer 1933 nach Jerusalem ausgewandert; dort heiratete sie später Dr. Ernst Linz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jakob Springer war ein Cousin meines Urgroßvaters David Springer. (Text: Judith Rosenthal; Lektorat: C. Fritsche)</p>
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		<title>Steinberg, Cäzilie &#8222;Cilly&#8220;</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/steinberg-caezilie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
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					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="663" height="1024" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Steinberg-Caezilie-663x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1431" style="width:383px;height:auto" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Steinberg-Caezilie-663x1024.jpg 663w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Steinberg-Caezilie-194x300.jpg 194w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Steinberg-Caezilie-768x1186.jpg 768w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Steinberg-Caezilie-994x1536.jpg 994w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Steinberg-Caezilie.jpg 1094w" sizes="auto, (max-width: 663px) 100vw, 663px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Cäzilie Steinberg, geborene Lichtenstädter, kam am 7. März 1892 in Nürnberg als Kaufmannstochter zur Welt. Ihre Eltern waren Adolf und Clothilde Lichtenstädter, geborene Götz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus einer ersten Ehe mit Karl Reiss, der jedoch im Jahr 1918 verstarb, hatte Cäzilie bereits einen Sohn Otto. Am 23. Dezember 1918 heiratete sie den Kaufmann Rudolf Steinberg und bekam mit ihm zwei weitere Söhne, Karl und Franz, die am 8. Dezember 1923 und 13. Oktober 1926 in Nürnberg geboren wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1934 zog Cäzilie Steinberg von Nürnberg nach München. Mit ihrem Mann Rudolf lebte sie dort an mehreren Adressen: in der Türken- und Kaulbachstraße sowie in der Herzogstraße 65 und &#8211; bis 1941 &#8211; in der Franz-Joseph-Straße 15. In der Kaulbachstraße betrieb sie zunächst einen privaten, nicht-rituellen Mittagstisch sowie später das „Familienheim Cilly Steinberg-Reiss“, eine Zimmervermietung mit Verpflegung, die sie nach ihrem Umzug in die Herzogstraße dorthin verlegte. Ihr Gewerbe wurde im August 1938 abgemeldet. Im Antonienheim war sie als Wirtschaftsleiterin tätig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">1940 starb Cäzilies Ehemann Rudolf. Daraufhin wurde sie von den NS-Behörden in die Mozartstraße 12 eingewiesen. Im November 1941 wurde sie von den Nationalsozialisten aufgefordert, sich für die&nbsp;Deportation&nbsp;nach Kaunas (Litauen) am 20. November 1941 bereitzuhalten. Diese Nachricht veranlasste Cäcilie dazu, Suizid zu begehen. Sie starb am 11. November 1941 im Alter von 49 Jahren im Israelitischen Krankenheim in der Hermann-Schmid-Straße 5 an einer Veronalvergiftung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Cäzilies Sohn aus erster Ehe, Otto Reiss, lebte in Berlin. Ihre Mutter, Clothilde Lichtenstädter wurde am 10. September 1942 im Alter von 73 Jahren von Nürnberg in das KZ Theresienstadt deportiert und starb dort am 04. September 1943. Die Söhne Karl und Franz, später Reuben, emigrierten beide nach Palästina. Karl starb am 14. Mai 1948 in Jerusalem im israelischen Unabhängigkeitskrieg.</p>
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		<item>
		<title>Treumann, Anneliese</title>
		<link>https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/treumann-anneliese/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://weissekoffer.de/uncategorized/treumann-anneliese/</guid>

					<description><![CDATA[Franz-Joseph-Straße 15]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="669" height="1024" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Treumann_Anneliese_StadtAM_JUD_177-669x1024.jpg" alt="" class="wp-image-311" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Treumann_Anneliese_StadtAM_JUD_177-669x1024.jpg 669w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Treumann_Anneliese_StadtAM_JUD_177-196x300.jpg 196w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Treumann_Anneliese_StadtAM_JUD_177.jpg 702w" sizes="auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px" /></figure>


<p>Anneliese Luise Klara Treumann<br />
Schülerin, geboren am 07.02.1923 in Regensburg, ledig, deportiert am 04.04.1942 aus München nach Piaski, ermordet im Jahr 1942 in Piaski.<br />
Eltern<br />
Martin Treumann, Kaufmann in Wien, Martha, geb. Binswanger<br />
Adressen in München<br />
•	Leopoldstraße 102 , der Großmutter (bis 06.10.1937)<br />
•	Berlin<br />
•	Leopoldstraße 102 , Großeltern Binswanger (seit 18.12.1938)<br />
•	Franz-Joseph-Straße 15 (seit 09.10.1939) (bis 06.08.1941)<br />
•	Flachsröste Lohhof (seit 06.08.1941)<br />
Weitere Informationen<br />
Anneliese Luise Klara Treumann wurde am 7. Februar 1923 in Regensburg geboren. Nach der Trennung ihrer Eltern Martin Treumann und Martha Binswanger zog sie 1934 mit ihrer Mutter nach München in die Leopoldstraße 102. Als ihre Mutter im Januar 1937 an Multipler Sklerose starb, kümmerte sich Annelieses Großmutter Lina Binswanger um sie und zog zu ihr. Seit Oktober 1937 besuchte Anneliese eine jüdische Schule in Berlin-Grunewald. Als diese nach der „Kristallnacht“ geschlossen wurde, kehrte sie Ende 1938 nach München zurück. Dort machte sie Haushalts-, Koch- und Nähkurse, um sich auf eine Auswanderung vorzubereiten. Im Oktober 1939 mussten Anneliese Treumann und ihre Großmutter ihre Wohnung verlassen. Gemeinsam mit anderen jüdischen Frauen wurden sie zwangsweise in die Franz-Joseph-Straße 15 einquartiert.<br />
Seit Juli 1941 musste Anneliese Zwangsarbeit in der Flachsröste Lohhof nördlich von München leisten. Anfangs konnte die 18-Jährige noch bei ihrer Großmutter wohnen und pendelte. „Sie geht morgens um 5.30 Uhr aus dem Haus und kehrt abends um 6.30 Uhr zurück, bringt Essen für den ganzen Tag mit, sie muss im Freien arbeiten“, schrieb Lina Binswanger an Verwandte. Später musste Anneliese in einer Baracke auf dem Fabrikgelände leben und war nur ab und zu am Wochenende in München. Aus Briefen geht hervor, dass sie einen Freund hatte: Hans Ney. Mit ihm traf sie sich am Münchner Bahnhof, wenn sie aus dem Arbeitslager kam. Am 4. April 1942 wurde Anneliese Treumann zusammen mit Hans Ney in das Ghetto Piaski im besetzten Polen deportiert. Anfang Mai 1942 schrieb Anneliese ihrer Großmutter, dass sie und Hans Ney heiraten wollten. Wenig später wurden die beiden getrennt: Anneliese musste Zwangsarbeit in den Sümpfen leisten. In der Gegend um Piaski verliert sich ihre Spur. Bis heute ist unklar, wann und wo Anneliese Treumann ermordet wurde. Auch ihre Großmutter Lina Binswanger und Hans Ney überlebten die Shoah nicht.<br />
(Text Mara Fazio und Claudio Lindner, Übersetzung aus dem Italienischen Adriana Borra, Lektorat C. Fritsche)</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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