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	<title>Hohenzollernstraße 25 &#8211; Weiße Koffer der Erinnerung in Schwabing</title>
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	<description>Projekt zur Erinnerung an jüdische Nachbarn, die zur Zeit der NS-Diktatur der in Schwabing lebten und vor aller Augen vertrieben und ermordet wurden. </description>
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		<title>Grünebaum, Emma</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
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<p>Emma Grünebaum geb. Bloch wurde am 16. 09. 1870 in Weiden in der Oberpfalz geboren. Ihr Vater war der Kaufmann Sigmund, Samuel Bloch, ihre Mutter Elisabeth eine geborene Würzburger.<br />
Emma war die älteste der vier Geschwister der Familie Bloch. Ihre nächst jüngere Schwester Frieda, geboren am 03. 11. 1871 ebenfalls in Weiden, heiratete 1893 den Arzt Dr. Josef Katzenstein. Ihr Bruder Karl, geboren am 11. 07. 1875, wurde am 23. 11. 1942 in Theresienstadt ermordet. Der jüngste Bruder, Gustav, geboren am 01. 12. 1878, schaffte es, im Januar 1939 nach New York zu emigrieren und so dem mörderischen System zu entkommen.<br />
Emma Bloch heiratete den sechs Jahre älteren Kaufmann Jakob Grünebaum. Mit ihm übersiedelte sie zunächst nach Bamberg, wo am 28. 06. 1893 ihr Sohn Martin geboren wurde, und acht Jahre später, am 06. 08. 1901 auch ihr zweiter Sohn Johann, genannt Hans.<br />
Zu Beginn des Jahres 1924 übersiedelte die Familie dann nach München, zunächst in die Äußere Prinzregentenstraße, wo Jakob Grünebaum am 17. 01. 1925 verstarb.<br />
Die nun verwitwete Emma Grünebaum landete nach mehreren Umzügen schließlich am 01. 04. 1937 hier in der Hohenzollernstraße 25.<br />
Am 15. 01. 1942 zog sie zu ihrer Schwester Frieda Katzenstein von wo die beiden gemeinsam noch im gleichen Jahr am 11. 07. mit 48 weiteren Personen nach Theresienstadt deportiert wurden.<br />
Laut Todesfallmeldung des Ältestenrates starb Emma Grünebaum am<br />
2&#8217;3. 07. 1943 an einem „Lungenödem.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Harburger, Betty</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
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<p>Betty Harburger wurde am 11.11.1869 als Betty Berolzheimer, Tochter des Nürnberger Rechtsanwalts und Justizrates Siegmund Berolzheimer und seiner Frau Klara in Nürnberg geboren.<br />
Ihr dreizehn Jahre jüngerer Bruder, der spätere Dr. jur. Hans David Martin Berolzheimer, ebenfalls in Nürnberg geboren, wurde später nach Piaski deportiert und ermordet.<br />
Betty heiratete Ende der 1880iger Jahre den am 02.10.1852 in Bayreuth geborenen Dr. jur. Heinrich Harburger, der nach seinen Anfängen als Universitätsprofessor 1878 in München habilitiert und 1879 ebenfalls in München zum Amtsrichter bestellt wurde. Nach weiteren interessanten Stationen seiner Karriere wurde er schließlich 1912 als Senatspräsident ans Oberlandesgericht München berufen.<br />
Die Familie übersiedelte am 02.10. 1890 zunächst in die Münchener Karlstraße. Dort wurde fünf Tage später, am 07.10. 1890 ihr Sohn Carl geboren fast genau drei Jahre später dann die Tochter Charlotte.<br />
Nachdem Bettys Mann Heinrich Harburger am 28.02.1916 verstorben war, richtete seine Witwe 1917 die Betty &#8211; Harburger &#8211; Stiftung an der Juristischen Fakultät der Universität München ein.<br />
Ihr Sohn, Carl, der auch Jura studiert und in dem Fach promoviert hatte, fiel im Ersten Weltkrieg am 21.07. 1916, starb also im gleichen Jahr wie sein Vater.<br />
&#8211; 1936 übersiedelte Betty Harburger in die Franz &#8211; Josef &#8211; Straße und am 06.01.1941 schließlich hier in die Hohenzollernstraße 25.<br />
Von da wurde sie zusammen mit ihrer Tochter Charlotte am 20.11.1941 nach Kaunas deportiert und nur vier Tage später dort ermordet.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Harburger, Charlotte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hohenzollernstraße 25]]></description>
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<p>Charlotte Harburger geboren am 09.10. 1893 in München als Tochter von Betty Harburger und ihrem Mann, dem Rechtsanwalt und Senatspräsidenten Prof. Dr. jur. Heinrich Harburger, der 1916 im Alter von 63 Jahren verstorben ist.<br />
Im gleichen Jahr ist ihr älterer Bruder Carl mit 26 Jahren im Ersten Weltkrieg gefallen.<br />
Charlotte besuchte die Höhere Töchterschule, das Luisengymnasium und wurde später eine anerkannte Violinvirtuosin. Wann und wo sie ihre musikalische Ausbildung gemacht und zur Perfektion gebracht hat ist leider nicht überliefert.<br />
Da sie nie geheiratet hat, also ein sogenanntes „lediges Fräulein war, wohnte sie bis 1936 in der elterlichen Wohnung in der Karlstraße 21.<br />
Im Juli 1936 zog Charlotte mit ihrer inzwischen verwitweten Mutter zunächst in die Franz &#8211; Josef &#8211; Straße und am 06.01.1941 schließlich hierher, in die Hohenzollernstraße 25.<br />
Die Violinvirtuosin Charlotte Harburger war Mitglied des bekannten Studenty &#8211; Quartetts und ist im 1940 erschienenen „ Lexikon der Juden in der Musik &#8211; einer Veröffenlichung des NSDAP &#8211; Institutes zur Erforschung der Judenfrage &#8211; namentlich aufgeführt.<br />
Nach der Reichsprogromnacht im November 1938 wurde sie aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen und am 20.11.1941 würde sie mit ihrer Mutter, Betty Harburger von der Hohenzollernstraße 25 nach Kaunas deportiert, wo auch sie am 25.11. 1941 ermordet wurde.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hausner, Mary</title>
		<link>https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/hausner-mary/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="611" height="855" src="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Hausner-Mary-Kopie.jpg" alt="" class="wp-image-259" style="width:450px" srcset="https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Hausner-Mary-Kopie.jpg 611w, https://weissekoffer.de/wp-content/uploads/2025/05/Hausner-Mary-Kopie-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 611px) 100vw, 611px" /></figure>


<p>Mary (Maria) Hausner kam am 17.11.1895 als drittes Kind des Kaufmanns Bernhard Hausner und seiner Frau Esther Hausner geborene Levi in München zur Welt.<br />
Ihre beiden älteren Brüder sind ebenfalls in München geboren; Julius am 10.02.1891 und Ernst zwei Jahre später, am 07.01.1893. Der Älteste, Julius, ist am 30. Mai 1916 bei Verdun gefallen.<br />
Warum und seit wann Maria sich in Mary umbenannt hat ist leider nicht überliefert.<br />
Mary Hausner besuchte die Höhere Töchterschule und anschließend zwei Jahre die Staatliche Fotoschule. Während dieser Zeit lebte sie bei den Eltern in der Mozartstraße. Sie verdiente sich ihren Lebensunterhalt zunächst als Laborantin, später als Röntgenassistentin.<br />
Am 3. November 1936 zog sie hier in die Hohenzollernstraße 25, wo sie im Oktober 1927 bereits, im dritten Stock des Hauses, eine eigene Fotografische Werkstatt betrieben hatte.<br />
Nach der Reichskristallnacht im November 1938 musste sie ihren Geschäftsbetrieb einstellen, da Juden von diesem Zeitpunkt an die Ausübung eines Gewerbes verboten war.<br />
Mary Hausner erhielt in der Folgezeit Unterstützung von ihrem Vater und sicherte zusätzlich durch Untervermietung ihren Lebensunterhalt.<br />
Ihre Emigrationspläne scheiterten und am 20. November 1941 wurde sie nach Kaunas deportiert und dort fünf Tage später gemeinsam mit vielen anderen Juden ermordet.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Katzenstein, Frieda</title>
		<link>https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/katzenstein-frieda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 12:46:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hohenzollernstraße 25]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Kennkartendoppel 1938/39, © Stadtarchiv München</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frieda Katzenstein, geb. Bloch&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">geboren am 03.11.1871 in Weiden in der Oberpfalz, verwitwet, deportiert am 10.07.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 23.11.1942 in Theresienstadt (14. Kislev 5703).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eltern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sigmund Samuel Bloch, Kaufmann in München, Elise Bloch, geb. Würzburger&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschwister</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Emma Grünebaum, geboren 16.09.1879 Weiden, ermordet 23.07.1943 Theresienstadt </li>



<li>Karl, geboren 11.07.1975 Weiden, gestorben 03.12.1952 München </li>



<li>Gustav, geboren 01.12.1878 Weiden, gestorben 20.03.1945 New York </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehepartner</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heirat am 01.01.1893 mit Dr. med Josef Katzenstein, Arzt, geboren am 20.01.1863 in Heinebach, gestorben am 14.11.1928 in München. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kind(er)</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Elise, geboren am 27.09.1894 in München </li>



<li>Helene, geboren am 17.06.1897 in München </li>



<li>Gertrud, geboren am 26.02.1906 in München </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adressen in München</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Adalbertstraße 54 (seit 04.03.1901) </li>



<li>Adelheidstraße 35 (seit 20.03.1934) </li>



<li>Hohenzollernstraße 25 (seit 01.04.1937) </li>



<li>Hohenzollernstraße 4 (seit 15.01.1942) </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tochter Elise heiratete 1933 den Diplingenieur Bernhard Sendlbeck, sie emigrierte 1934 nach Frankreich, von dort nach New York. Dr. Elise Sendlbeck. starb im September 1973 in Plainfield, New Jersey. &#8218; Tochter Helene heiratete 1931 den Religionsphilosophen Dr. phil Balduin Schwarz (geboren 23.02.1902 Hannover, gestorben 25.11.1993 Ainring), sie war bereits 1929 zum Katholizismus konvertiert. Mit ihrem Ehemann und dem 1932 geborenen Sohn Stefan (Stephen &#8211; Professor an der University of Rhode Island ) emigrierte sie über die Schweiz nach Frankreich. 1931 gelang der Familie die Emigration in die USA. Tochter Gertrud verzog am 01.09.1931 nach Karlsruhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frieda Katzenstein (Transportnr. 670) und ihre Schwester Emma Grünebaum kamen am 11.07.1942 mit Transport II/14 nach Theresienstadt. Von den insgesamt 50 Personen dieser Deportation überlebten vier die Shoah. Laut der Todesfallanzeige des Ältestenrates starb sie am 23.11.1942 um 17.45 in Gebäude 704, Zi 06 an &#8222;Herzschlag&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Hohenzollernstraße 25</title>
		<link>https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/hohenzollernstrasse-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 07:05:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hohenzollernstraße 25]]></category>
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					<description><![CDATA[Emma, GrünebaumCharlotte, HarburgerBetty, HarburgerMary Maria, HausnerKatzenstein, FriedaAlfred, Model]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/gruenebaum-emma/" data-type="post" data-id="152">Emma, Grünebaum</a><br><a href="https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/harburger-charlotte/" data-type="post" data-id="154">Charlotte, Harburger</a><br><a href="https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/harburger-betty/" data-type="post" data-id="153">Betty, Harburger</a><br><a href="https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/hausner-mary/" data-type="post" data-id="155">Mary Maria, Hausner</a><br><a href="https://weissekoffer.de/hohenzollernstrasse-25/katzenstein-frieda/" data-type="post" data-id="156">Katzenstein, Frieda</a><br><a href="https://weissekoffer.de/franz-joseph-strasse-15/model-alfred/" data-type="post" data-id="157">Alfred, Model</a></p>


<div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://weissekoffer.de/category/hohenzollernstrasse-25/" rel="tag">Hohenzollernstraße 25</a></div>]]></content:encoded>
					
		
		
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